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Der amerikanische Filmemacher und Aktivist Michael Moore “Bowling for Columbine” hat eine neue Webseite gestartet. “Trumpileaks” nennt soll in Zukunft Interna und Leaks aus der Trump-Administration veröffentlichten. Moore sagt dazu, “Ich brauche eure Hilfe. Es könnte gefährlich werden. Wir könnten Ärger bekommen, aber uns läuft die Zeit davon.”
Wie bei vielen anderen News-Plattformen, so sollen die User auch hier Informationen sicher an “Trumpileaks” schicken können. Dafür wird die Verschlüsselung Secure Drop genutzt und auch sonst unterscheidet sich die Idee nicht grundlegend von anderen Whistleblower-Plattformen. Moore ist überzeugt, dass man nicht genug Informationen sammeln kann, um den politischen Trend in den USA zu stoppen. Seit Donald Trump im Amt ist, reißen Spekulationen über geheime Abmachungen mit Russland und Wahlmanipulation nicht ab. Ein bisschen mehr Licht ins Dunkle könnte daher von Vorteil sein.

Wie das Onlinemagazin klimaretter.info berichtet will Schweden die Wirkung einer Steuer auf Fleisch erforschen. Hoher Fleischkonsum belastet Umwelt und Klima. Auch in Deutschland werden erhöhte Abgaben auf Fleisch diskutiert. Ob eine solche Steuer den Fleischkonsum der Schweden bremst? Wissenschaftler der Schwedischen Universität für Agrarwissenschaften SLU wurden damit beauftragt, die Voraussetzungen und Folgen einer solchen Klimasteuer zu untersuchen. Eine solche Steuer soll das Bewusstsein für die Folgen des Fleischkonsums auf Klima und Umwelt schärfen, erklärte die Leiterin der Studie Elin Röös. Die bisherigen Instrumente seien wirkungslos geblieben. “Immer mehr Menschen sind sich der Umweltprobleme bewusst, die sich aus der Fleischproduktion ergeben, doch der Verbrauch steigt immer noch”, sagte Röös dem Sender Radio Schweden. In den vergangenen Jahren stieg der Fleischkonsum der Schweden rapide an. 2016 kauften die Schweden Pro-Kopf fast 88 Kilogramm, wobei nur allerding nur 44 Kilogramm gegessen wurden, da in den Verkaufszahlen auch die nicht verzehrbaren Teile wie Knochen enthalten sind. Vor allem hat der Verzehr von Hühnerfleisch zugenommen. Die Naturschutzstiftung WWF findet diese Steigerung alarmierend. Zwar sei die Produktion von Geflügel weniger klimaschädlich als die von rotem Fleisch, aber für die Futtermittelproduktion für Geflügel werden erhebliche Mengen an Land geopfert.

Der Mensch hat die Meere schwer geschädigt. Greenpeace arbeitet für ein globales Netzwerk von Schutzgebieten, damit die Ökosysteme sich wieder erholen können. Die Liste der schonungslosen Ausbeutung ist lang: Überfischung, Öl- und Gasförderung, Sand- und Kiesabbau, die Einleitung von Giften und radioaktiven Stoffen… Das Meer braucht unseren Schutz. Meeresschutzgebiete sind ein wichtiges Werkzeug, um Arten und Lebensräume zu schützen und die Widerstandsfähigkeit der Meere zu stärken. In Schutzgebieten bleibt die Natur sich selbst überlassen. Hier dürfen weder Fische gefangen, noch Rohstoffe abgebaut werden, jede Form der Industrie ist tabu.

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Microsoft-Gründer Bill Gates hat bei einem Gespräch mit dem Online Portal Quartz seine Ideen zur Finanzierung einer sozialen Dienstleistungsgesellschaft vorgestellt. Gates ist, nach Ausscheiden aus dem operativen Geschäft, bekannt für seine unkonventionellen Ansätze um das Zusammenleben der Menschen weltweit zu verbessern.
“Wenn Roboter immer mehr Arbeit erledigen, sollten sie besteuert werden und zwar um Menschen zu bezahlen, die sich mangels anderer Arbeit zunehmend sozialen Aufgaben widmen”. Einen ähnlichen Ansatz haben wir auch schon vom CEO von Tesla Elon Musk gehört.


© Fotos: Gudrun Steinmill-Hommel

Der neue US-Präsident ist erst seit kurzem im Amt und täglich verunsichert er mit seinen Tweets die ganze Welt. Speziell wirbelte er die deutsche Auto-Branche durcheinander. Mit der Androhung von Strafzöllen brachte er Politiker, Manager und Lobbyisten auf den Plan. „Sie können Autos für die USA bauen, aber sie werden für jedes Auto, das in die USA kommt, 35 Prozent Steuern zahlen“, so Donald Trump in einem Interview der BILD-Zeitung.
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New York macht vor, was eigentlich selbstverständlich sein sollte. Ab sofort dürfen Polizisten einen offiziellen NYPD-Turban tragen. Das entschied das New York Police Department um den 160 New Yorker Polizisten der Sikh-Religion in den eigenen Reihen entgegenzukommen und außerdem sieht es auch noch sehr gut aus. Es bleibt abzuwarten bis es auch Polizistinnen mit Kopftuch in New York gibt. In einer internationalen Stadtgesellschaft sollte das kein Problem sein.


…oder kann das weg? Ein 600 Kilo schwerer Müllstrudel ist neues Herzstück der Greenpeace-Ausstellung in Hamburg – eine Dauerleihgabe des Ozeaneums Stralsund.


© Fotos: Gudrun Steinmill-Hommel

Im Meer entsorgte Plastikabfälle sind wahre Weltenbummler. Einmal weggeworfen, finden sich Abermillionen große und kleine Kunststoffpartikel zu riesigen Wirbeln zusammen und reisen mit der Meeresströmung um die Erde. Dabei können die Müllstrudel die Größe von Zentraleuropa erreichen – Tendenz steigend.


© Fotos: Gudrun Steinmill-Hommel

Für hunderte Kilo Plastikmüll endete die Reise jetzt aber in Hamburg: Als Dauerleihgabe des Stralsunder Ozeaneums zeigt ein elf Meter hoher Müllstrudel nun in der Greenpeace-Ausstellung das Ausmaß der Umweltzerstörung durch Plastikmüll auf.


© Fotos: Gudrun Steinmill-Hommel
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Präsident Barack Obama hat einen Schritt unternommen, um zukünftige Ölbohrungen in den Gewässern der USA vor den Küsten der Arktis und den Atlantik effektiv und dauerhaft zu blockieren. Wie CNBC berichtet, beruft sich Obama ein Gesetz aus dem Jahr 1953 zur Regelung von Offshore-Leasingverhältnissen. Diese Entscheidung, kann der künftige Präsident-Elect Trump nicht so Einfach rückgängig machen, wenn er sein Amt antritt.

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Offizielle aus North Dakota haben am Dienstag den Zugang für Demonstranten gesperrt die seit Monaten gegen eine Ölpipeline demonstrieren. Ab sofort dürfen unter Androhung einer kräftige Geldstrafe keine Versorgungsmaterialien wie Nahrung, tragbare Badezimmer oder Baumaterialien zum Demonstratenkamp gebracht werden. Die Aktivisten demonstrieren seit Monaten gegen die Verlegung der $ 3,8 Milliarden Dakota Access Pipeline die unter einem See in der Nähe der Standing Rock Sioux-Reservation führen soll. Die Pipeline stellt eine Bedrohung für die Wasserressourcen und der dort wohnenden Ureinwohner dar. Darüberhinaus ist diese Gegend den Ureinwohnern heilig. Staatsbeamte sagten, dass sie jedermann mit einer Geldstrafe belegen, der verbotene Einzelteile in das Hauptprotestlager bringt. Gemäß einer “emergency evacuation” Anordnung, die von staatlichen Gouverneur Jack Dalrymple ausgeht.

Geheimnisse sind manchmal notwendig, oft nützlich und für manche sehr bequem. Das Geheimnis, von dem Sie nun erfahren werden, ist nicht notwendig, nützlich nur für die Konzerne und bequem für die Politik.
Seit drei Jahren verhandeln Politiker der EU, der USA und 21 weiterer Staaten über das Handelsabkommen TiSA (Trade in Services Agreement). Es soll Hemmnisse für den internationalen Handel mit Dienstleistungen aus dem Weg räumen. Wie schon bei den enorm umstrittenen Abkommen TTIP und CETA finden auch die TiSA-Verhandlungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit hinter verschlossenen Türen statt…..
Nun stellt sich heraus: Die Geheimniskrämerei hat einen guten Grund. TiSA ist ein Frontalangriff auf den Datenschutz – in Deutschland und ganz Europa. Das zeigen geheime Verhandlungstexte, die Whistleblower Greenpeace zugespielt haben und die wir zusammen mit netzpolitik.org ausgewertet haben..… weiter gehtś