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In Island hat Climeworks in einem Geothermie-Kraftwerk ein zusätzliches “Direct Air Capture-Modul” errichtet, dass es dem Kraftwerk ermöglicht, neben der Energiegewinnung auch CO2 zu “vernichtet”. Genauer gesagt filtert die Anlage das CO2 aus der Luft und speichert sie in Basaltschichten tief in der Erde, wo es in kristalliner Form dann sicher verbleibt. Für ein Pilotprogramm schafft die Anlage ca. 50 Tonnen Kohlenstoffdioxid im Jahr. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Reduzierung des CO2 Ausstoß. Weitere Anlagen könnten folgen um merkliche Klimaziele zu erreichen.

Die Technische Universität München stellte auf der IAA in Frankfurt das aCar vor, ein Elektroauto, für den speziellen Einsatz in Afrika. Das Auto wurde in diesem Sommer in Ghana erfolgreich getestet und über einen Zeitraum von vier Jahren entwickelt. Es wurde genau auf die lokalen Bedürfnisse der dort lebenden Menschen hin entworfen. Es hat Allradantrieb, um den vielerorts schlechten Straßenverhältnissen gerecht zu werden, ein vergleichsweise günstiger Preis und ein modularer Aufbau, um mit dem Auto und dem Motor unterschiedlichsten Anforderungen gerecht zu werden. Das aCar soll das Mobilitätsproblem der Landbevölkerung lösen und einen Beitrag dazu leisten, die Landflucht zu minimieren. Der modulare Aufbau erlaubt eine Wasseraufbereitung vor Ort. und kann ca. 1 Tonne Last bewegen. Die maximale Reichweite des Autos liegt aktuell bei rund 80 Kilometern. Die Batterie hat eine Kapazität von 20 kWh und kann an einer normalen Steckdose innerhalb von sieben Stunden geladen werden. Bei der Konstruktion des aCar wurde auf eine einfache Bauweise geachtet. Das Auto soll unter 10.000 Euro kosten – Die Herstellung soll mittelfristig vor Ort in Afrika erfolgen.

Eine große Zukunft wird den elektrischen Lastenrädern in den großen und kleinen Städten vorhergesagt. Sie ersetzen nicht nur Autos, sondern können diese in Sachen Mobilität punkten. Damit man den tatsächlichen Nutzen der neuen Lastenesel besser abschätzen kann, ruft das DLR zusammen mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit zum einem großen E-Lastenrad-Test auf. In einem großen Feldversuch sollen von September 2017 bis Mitte 2019 insgesamt 150 E-Lastenräder für maximal drei Monate an kleine und mittlere Unternehmen aller Branchen verliehen werden. Die Kosten, 1 Euro pro Tag und Lastenrad – Transport, Wartung, Reparatur und ein “umfassender Versicherungsschutz” sind inklusive. Teilnahmebedingungen gibt es auf der Projekt-Website.

Der “hounslow council” in London verändert seine Strassenlaternen mit energieeffizienten LEDs und mit einem integrierten Ladepunkt für Elektrofahrzeuge. Erstellt werden sie von der deutschen Hersteller Ubitricity. Diese innovative Lösung verfügt über ein kundenspezifisches Ladekabel mit eingebautem Stromzähler, der vom Fahrer bestellt werden kann. Ubitiricity’s Ladekabel können in Standard-Steckdosen gesteckt werden, mit einer speziellen Software, die eine Remote-Abrechnung ermöglicht. Mit diesem Kabel können die Fahrer an die meisten Steckdosen andocken, um ihr Auto zu laden. Ubitricity überwacht die Abrechnung von Personen oder Unternehmen. Das System ist so konzipiert, dass die Fahrer die vorhandene Strominfrastruktur nutzen können, ohne dass die Gefahr besteht, das anderen ihren Strom zahlen.

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Claire & Max – zwei Filmemacher, die einst Paris und New York in gefälschte Filmsets verwandelt haben – haben sich einmal hypothetisch New York City vorgestellt, wie die Stadt nach der Klimakatastrophe unter Wasser aussehen wird. “Zwei C°”, ist eine Simulation die auf die Forschung des Wissenschaftlers James ansen, zurückgeht, der mehrere große Megacities durch den Anstieg der Meeresspiegel bedroht sieht, und dass Teile der New York City bald unter Wasser stehen werden. Diese Warnung wurde in eine atemberaubende visuelle Realität verwandeln. Claire & Max haben einen kurzen Film erstellt, der Szenen von New York zeigt, die im Wasser verschwunden ist. Mit Photoshop hat das Duo alle Menschen von den Straße entfernt und dann Wasser hinzugefügt.

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Google nutzt seine Street-View-Fahrzeuge, auch um die Luftverschmutzung in verschiedenen US-Städten zu messen. In einer neuen und detaillierten Karte von Oakland, Kalifornien ist genau ersichtlich, wo beispielsweise die Dioxin- und CO2-Belastung am höchsten sind. Für die Studie High-Resolution Air Pollution Mapping with Google Street View Cars: Exploiting Big Data wurde die Luftverschmutzung in der 400.000-Einwohner-Stadt genau erfasst.

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Für die Enthusiasten in Sachen Ozeanreinigung sind die Boyan-Lamellen gleichbedeutend mit einem Wunderkind. Im Jahr 2012 präsentierte der holländische Ingenieurstudent erstmals sein Konzept für ein Ozean-Cleanup Projekt, eine Müllfalle, die die natürliche Strömungen aus dem Pazifischen Ozean nutzt. Im Jahr 2015, gewann der damals 21-jährige den INDEX, eine Auszeichnung für seinen Design Durchbruch. Jetzt, zwei weitere Jahre kommt ein neuer Prototyp mit einem verbesserten Design heraus, der innerhalb der nächsten 12 Monate serientauglich sein soll, um das Plastik aus den Meeren zu fischen. Das neue System soll wesentlich effizienter sein und man können innerhalb von 5 Jahren die Hälfte des Pazifik reinigen. Die ersten Teile des neuen Gerätes sind bereits in der Produktion, volle zwei Jahre vor dem Zeitplan.


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Das Project Sunroof existiert seit 2015 in den USA und errechnet mehr oder weniger genaue wie ertragreich Solarzellen auf dem eigenen Dach sind und ob sich die Investition lohnen würde. Erfunden hat dieses Projekt Google und nutzt dabei die Daten aus Google Maps und Google Earth. Jetzt steht dieser Service auch in Deutschland zur Verfügung. Erstmals geht jetzt das Project Sunroof auch außerhalb der USA an den Start. Der Partner in Deutschland ist E.ON. Die Berechnung ist sehr simpel. Auf einer Webseite wird die heimische Adresse eingegeben, das Satellitenbild angezeigt und die Berechnung gestartet. Google nutzt für die Berechnung die durchschnittliche Sonneneinstrahlung und die zur Verfügung stehende Dachfläche. Sieben Millionen Gebäude sind laut Google zum Start des Services erfasst, darunter Teile Berlins, Hamburg, des Ruhr- oder Rhein-Main-Gebiets. In den USA sind rund 60 Millionen Häuser erfasst. NAch angaben von Google lohnt sich dort die Installation von Solarzellen bei knapp 80 Prozent der Gebäude.

Wie das Onlinemagazin klimaretter.info berichtet will Schweden die Wirkung einer Steuer auf Fleisch erforschen. Hoher Fleischkonsum belastet Umwelt und Klima. Auch in Deutschland werden erhöhte Abgaben auf Fleisch diskutiert. Ob eine solche Steuer den Fleischkonsum der Schweden bremst? Wissenschaftler der Schwedischen Universität für Agrarwissenschaften SLU wurden damit beauftragt, die Voraussetzungen und Folgen einer solchen Klimasteuer zu untersuchen. Eine solche Steuer soll das Bewusstsein für die Folgen des Fleischkonsums auf Klima und Umwelt schärfen, erklärte die Leiterin der Studie Elin Röös. Die bisherigen Instrumente seien wirkungslos geblieben. “Immer mehr Menschen sind sich der Umweltprobleme bewusst, die sich aus der Fleischproduktion ergeben, doch der Verbrauch steigt immer noch”, sagte Röös dem Sender Radio Schweden. In den vergangenen Jahren stieg der Fleischkonsum der Schweden rapide an. 2016 kauften die Schweden Pro-Kopf fast 88 Kilogramm, wobei nur allerding nur 44 Kilogramm gegessen wurden, da in den Verkaufszahlen auch die nicht verzehrbaren Teile wie Knochen enthalten sind. Vor allem hat der Verzehr von Hühnerfleisch zugenommen. Die Naturschutzstiftung WWF findet diese Steigerung alarmierend. Zwar sei die Produktion von Geflügel weniger klimaschädlich als die von rotem Fleisch, aber für die Futtermittelproduktion für Geflügel werden erhebliche Mengen an Land geopfert.

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Felix Pöttinger Student am Royal College of Art hat eine nachhaltige Alternative zu den Kunststoff-Lebensmittel-Verpackungen vorgestellt, gewaschenes Seagrass. Der deutsche Designer, der die POC-Verpackung als Teil seines Design Products-Meister kreiert hat, behauptet, dass das Material nicht nur vollständig biologisch abbaubar ist, sondern auch antibakterielle Eigenschaften hat, die helfen, trockenes Essen frisch zu halten. Pöttinger hofft, dass POC sowohl Lebensmittel- und Kunststoffverpackungen reduziert. Die getrocknete Seegrasfaser wird unter Verwendung eines Cellulose-basierten Extraktes aus der Pflanze gebunden. Einmal gemischt, wird das Seegras in eine Metallform gepresst und bis vollständig Trocknung gebacken.

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